Landeskirchliche Gemeinschaft Limbach-Oberfrohna

So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen! Gal 5,1

Im christlichen Sprachgebrauch hat das Wort „Alltag“ oft sehr negative Assoziationen. Aber woher kommt das? Man verbindet den Alltag, also das, was wir an einem „normalen Tag“ erleben, oft mit sich ständig wiederholenden Abläufen. Routiniert gehen oder fahren wir auf Arbeit, bringen die Kinder in die Schule, gehen einkaufen und und und…

Klar, ein geregelter Tagesablauf ist notwendig für uns Menschen und tut uns auch gut. Gott ist ein Gott, der Ordnung liebt. Aber ist es nicht oft so, dass gerade in diesem Tagesablauf Dinge enthalten sind, die gar nicht unbedingt „gut“ für uns sind? Unterwerfen wir uns unserem Alltag? Ist manches nicht unbedingt zur Ehre Gottes? Spannen wir uns in ein Joch der Knechtschaft? Sagen wir in uns: „Das hab ich schon immer so gemacht.“. „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn“ Kol.3,17

Kommt daher die negative Stimmung bei dem Wort „Alltag“? Ich glaube, der Vers aus dem Galater Brief gibt uns die Antwort! Jesus Christus hat uns befreit, aber wir selber bzw. unser Widersacher will uns immer wieder zu Knechten machen, und unter sein Joch spannen. Er will nicht, dass wir frei sind, denn erst, wenn wir die Freiheit vom HERRN haben, können wir das tun, was Gott gefällt.

Was ist noch in deinem Leben, was dich von der Freiheit durch Jesus Christus trennt? Ist der HERR in deinem Leben auf Platz 1? Und wenn nicht, was ist es dann? Irgendwas ist immer auf Platz 1! Lasst uns dafür beten, dass uns der HERR täglich neu das Wichtigste wird.